Presse/Grußworte/Statements 2021

Straßenfest – anders, aber bewegend und nicht ganz stressfrei

Was es mit dieser Aussage auf sich hat, könnt ihr der folgenden Pressemitteilung entnehmen, die am 13. Juni vermailt wurde.

Straßenfest – anders, aber bewegend

„Vielen Dank, das war wirklich ein toller Ersatz“, diesen Satz hörte das Organisationsteam des Straßenfestes gegen Rassismus und Diskriminierung an diesem Tag häufiger. Denn das diesjährige Straßenfest stand noch immer unter dem Eindruck der Pandemie. Eine stationäre Veranstaltung, wie sonst auf dem Aufseßplatz mit Pavillons aller beteiligten Organisationen, mit Hüpfburg, Zuckerwatte und kühlen Getränken, das war von Beginn an klar, konnte es auch dieses Jahr nicht geben.

Aber so ganz digital, wie im letzten Jahr, sollte es dann auch nicht werden.

Und das Ergebnis? „Einfach nur toll“, „Das war echt schön“, und ganz viel „Danke“ eben. Drei Kundgebungen mit Reden und Kulturbeiträgen, einmal um 15 Uhr am Kopernikusplatz, um 17 Uhr an der Scharrerstraße und um 19 Uhr am Aufseßplatz wurden es. Die Zeit dazwischen und danach wurde mit Streams auf YouTube bereichert.

Kulturell trugen Ensemblemitglieder des Staatstheater Nürnberg, das Theaterlabor Nürnberg, Hamavayan und Adayna dazu bei, ein bisschen das besondere Flair des Straßenfestes aufleben zu lassen. In vielen Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, dass Rassismus noch immer ein Problem in unserer Gesellschaft ist, das, wie zuletzt in Hanau, auch tödlich sein kann.

Redner:innen waren, neben der Alev Bahadir und Eylem Gün von Junge Stimme, dem Hauptorganisator, auch Stephan Doll, Vorsitzender des DGB und der Allianz gegen Rechtsextremismus, Arno Lang von LUISE- the Cultfactory, Birgit Mair vom Nürnberger Bündnis Nazistopp, Ulli Schneeweiß vom AK Antirassismus / Antifaschismus von ver.di, der Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König. Dieser betonte unter anderem den strukturellen Rassismus, gegen den man sich stellen müsse. Auch in der Polizei.

Dass dann ausgerechnet auf der letzten Kundgebung am Aufseßplatz ein Polizist rassistische Vorbehalte zeigte, ist daher umso unfassbarer. Als Bülbül Manush am Aufseßplatz den musikalischen Auftakt machte und die Menge mit ihren Klängen mitriss, beschwerte sich die Polizei. Im Gespräch sagte ein Vertreter der Polizei, dass die Veranstaltung mehr ein Fest als eine politische Kundgebung sei und dass die politischen Inhalte ohnehin von den meisten nicht verstanden würden.

Die Besucher:innen machten deutlich, was sie davon hielten und tanzten diese rassistische Episode weg und zeigten, was das Straßenfest wirklich bedeutet: Ein besseres Zusammenleben, gemeinsam.

Pressemitteilung vom 13. Juni 2021

Hier auch der Link zum pdf-Dokument http://www.strassenfest-aufsessplatz.de/wp-content/uploads/2021/06/20210613_PM_Strassenfest.pdf

Pressebericht
Online und in der Zeitung gab es auch einen Bericht zu den Kundgebungen.


Punkte, die springen

In der Maiausgabe der monatlichen Zeitung der SPD Nürnberg „Der springende Punkt“ gibt es einen Bereicht zu unserem diesjährigen Straßenfest, den wir hier veröffentlichen dürfen. Wer will als pdf oder folgend als Foto.


Grüner Newsletter

Im „Grünen Newsletter der letzten Tage ab es einen Beitrag zum Straßenfest.

Oben die Übersichtsseite aus dem Newsletter, in dem es ein Interview mit Taylan Özen gab. Da es hier bei uns nur ein Foto ist, funktioniert der Link an der Stelle nicht. Hier geht es zum Interview mit Taylan.


Pressegespräch und Bericht davon

Am 2. Juni fand vormittags ein Online-Pressegespräch statt. Bereits in den „Nürnberger Nachrichten“ vom 3./4. Juni 2021 gab es einen Bericht davon. Dieser Bericht ist auch auf Nordbayern.de zu finden. In der gedruckten Version lautat die Überschrift „Straßenfest – nur ohne Fest“. Unten der Titel der Online-Fassung.